Tania Dvorna

Tetiana Dvorna ist in der Ukraine geboren.

Kurz nach ihrem Uni-Abschluss als Englischlehrerin im Jahr 2006 ist sie nach Deutschland als Au-Pair gekommen. Da es Deutschland ihr sehr gefiel, entschied sie sich im Jahr 2008 ein Studium an der Universität zu Köln, zu beginnen.

 

Nach ihrer Ankunft in Köln im Jahr 2006 hatte Tania die Chance gehabt, einen alten Traum zu erfüllen: Capoeira zu lernen. Seitdem ist Capoeira ein fester Bestandteil ihres Lebens geworden.

Im Jahr 2011 heiratete sie ihren jetzigen Ehemann Manoel da Silva. Zusammen haben sie einen Sohn.

 

Im Jahr 2012 hielt sie sich mit ihrer Familie ein Jahr in Brasilien auf. Dabei hat sie die Möglichkeit, die brasilianische Kultur und die Heimat der Capoeira näher kennenzulernen. Im Jahr 2013 kehrten sie nach Deutschland zurück. In Braunschweig. machte Tania die Fitness-Trainer B-Lizenz Ausbildung und begann zusammen mit ihrem Mann, Capoeira zu unterrichten.

 

Aus beruflichen Gründen zogen sie im Jahr 2016 nach Celle um. Da sie im Bereich Sport tätig sein wollte, hat sie angefangen, an einer Schule in Celle Sport für Flüchtlinge, zu unterrichten. Bald darauf wurde sie dort als Lehrerin angestellt. Nebenbei macht sie eine Ausbildung als Selbstverteidigungstrainerin.

 

Tania spricht neben Russisch und Ukrainisch, Deutsch, Englisch und brasilianisches Portugiesisch.

 

 

 

Manoel da Silva

Manoel da Silva – geboren 1970 in Fortaleza, Brasilien – ist verheiratet und Vater eines Sohnes. Er ist Diplom-Übersetzer, Pädagoge und Capoeira-Trainer.

 

Seit 2003 arbeitet er im pädagogischen Bereich mit Schwerpunkt Capoeira für Kinder und Jugendlichen. Er leitete Capoeira-Workshops und Kurse, Ferienangebote und Vorträge über Capoeira in verschiedenen Ländern.

 

Manoel nahm an verschiedenen Fortbildungen im Bereich der Gewaltprävention und Arbeit mit Kindern und Jugendlichen teil.  

 

Zusammen mit seiner Frau, Tetiana, entwickelte er die Grundidee von BeStrong Capoeira.

 

Hier erzählt er ein Bisschen von seiner Capoeira-Laufbahn:

 

„Meine ersten Kontakte zu Capoeira erlebte ich noch als Kind in meiner Heimatstadt Fortaleza in Brasilien. Am Strand trafen sich die lokalen Besten der Zeit um Capoeira zu spielen.

 

Die Musik, die vielen Menschen die sich um den Capoeira-Kreis sammelten, die geschmeidigen Bewegungen, das alles faszinierte mich. Allerdings war Capoeira in jener Zeit noch nicht so populär wie heute und Eltern brachten ihre Kinder viel lieber zu Karate oder Judo. Bei mir war es nicht anders...

 

Nach einigen Erfahrungen mit Karate und Kung Fu und einige Jahre älter habe ich mich entschieden Capoeira zu trainieren. Es waren die guten Jahre als Universitätsstudent. Trainiert wurde in der Universität selbst und wir – Capoeiristas - trafen uns in den Pausen der Veranstaltungen um Capoeira, zu spielen. Wahre Vergnügung... Damals habe ich durch Capoeira die Chance erhalten, viele Veranstaltungen in verschiedenen Städten Brasiliens zu besuchen und ein Bisschen mehr übers Land aber auch über Capoeira selbst zu lernen.

 

Am Ende der 90er Jahre kam ich nach Deutschland, um weiter zu studieren. Hier, nach einigen Jahren „Orientierungsphase“, fing ich wieder an, Capoeira zu trainieren... Und wieder durch Capoeira konnte ich andere Städte und Länder besuchen und dabei viele Leute kennenlernen und neue Freundschaften schließen.  

 

Die Erfahrung als Capoeira-Trainer - besonders die Arbeit mit Kindern - hat mir auch geholfen Capoeira als pädagogisches Mittel zu verstehen und entsprechend einzusetzen. Dabei ist der Spaß, das Spielen wie ein Kind etwas, was unbeschreibliche Kräfte und auch Emotionen auslöst.

 

Meiner Meinung nach ist Capoeira etwas, was Menschen näher bringt und unglaubliche Erfahrungen ermöglicht.“